• Fachausbildung Hundeerziehungs-beratung

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Soziologie des Canis familiaris (Soziogramm)

Referent: Jan Nijboer

Welche Vorstellungen haben Menschen von der Tierart Hund und ihren Bedürfnissen? Gibt es kulturelle Unterschiede? Und welche Arten von Beziehungen zwischen Menschen und Hunden lassen sich beobachten – mit welchen Folgen für ihr Zusammenleben?

Möchtest du Menschen dabei unterstützen, dass sie ihr Verhalten ihrem Hund gegenüber massgeblich verändern, können dir Kenntnisse aus dem Fachbereich Soziologie eine grosse Hilfe sein: Um Menschen mit Hund zu helfen, ihr Verhalten gegenüber ihrem Hund zu ändern, ist es wichtig, erst einmal selbst zu verstehen, wie es zu der aktuellen Betrachtungsweise und dem daraus resultierenden Umgang mit dem Hund überhaupt gekommen ist. Die Soziologie ist eine Wissenschaft, die verschiedene Aspekte sozialen Verhaltens und sozialen Zusammenlebens erforscht, so auch Aspekte wie die Geschichte der Hundehaltung, der Vergleich unterschiedlicher Kulturen im Umgang mit Hunden, Hundehaltung in der modernen Gesellschaft, unterschiedliche Beziehungsformen sowie Normen und Werte.

In diesem Seminar lernst du, wie du o. g. soziologische Aspekte für deine Arbeit nutzen kannst, um in deiner Beratungspraxis zielführend zu arbeiten: Oft klaffen die Vorstellungen der Menschen darüber, was ihr Hund möchte, weit mit dem auseinander, was er tatsächlich braucht. D.h. es gibt eine Diskrepanz zwischen der Art und Weise wie ein Mensch seinen Hund (und Hunde allgemein) betrachtet und den realen Bedürfnissen des Tiers. Wie Menschen ihren Hund wahrnehmen und mit ihm umgehen, sagt etwas darüber aus, in welcher Art von Beziehung sie mit ihm leben. Daher erfährst du in diesem Seminar, was Begriffe wie „primäre soziale Beziehung“ und „sekundäre soziale Beziehung“ bedeuten und welche Umgangsformen aus diesen Beziehungsformen resultieren. Vor dem Hintergrund der soziologischen Erkenntnisse werden wir auch auf die Thematik „Training, Konditionierung und soziales Lernen“ zurückkommen, um die Konsequenzen für die Mensch-Hund-Beziehung herauszufiltern.

Eine deiner Hauptaufgaben als Hundeerziehungsberater*in ist es, die o.g. Diskrepanz zwischen Vorstellung und Wirklichkeit beim Menschen aufzulösen. Den Hund mit anderen Augen zu sehen, führt dazu, anders über ihn zu denken und schliesslich auch anders mit ihm umzugehen. Soziologische Kenntnisse helfen dir, Hundehalter*innen einfacher aufzuklären und Zusammenhänge besser zu erläutern.

Praxis
Selbstreflexion:

  • Wie hat sich deine Betrachtungsweise vom Hund entwickelt und welche Auswirkungen hat dies auf den Umgang mit deinem eigenen Hund?
  • Soziogrammarbeit: Du erstellt ein Soziogramm deiner eigenen sozialen Gruppe.

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Du möchtest Menschen professionell zur Erziehung ihres Hundes beraten? Du suchst eine Ausbildung, die dir umfassende Kenntnisse mit grossem Praxisbezug vermittelt? In unserer allgemeinen Fachausbildung “Hundeerziehungsberatung“ lernst du unterschiedliche Methoden und Ansätze kennen. Und du lernst, sie zu beurteilen und sinnvoll einzusetzen.
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Kontakt

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